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Putter

6. Mai 2026

Der Putter ist der Golfschläger, der auf dem Green verwendet wird, um den Ball kontrolliert ins Loch zu rollen. Er wurde speziell für präzise und fein dosierte Bewegungen auf kurzen Distanzen entwickelt und gehört zu den wichtigsten Schlägern im gesamten Golfspiel.

Der Putter nimmt im Golf eine besondere Rolle ein. Während Driver, Eisen oder Wedges vor allem dafür sorgen, den Ball über große oder mittlere Distanzen zu bewegen, geht es beim Putter ausschließlich um Kontrolle, Gefühl und Präzision. Mit ihm wird jeder Golfball letztlich eingelocht. Deshalb entscheidet das Putten häufig darüber, ob ein Spieler eine gute Runde spielt oder unnötig viele Schläge verliert.

Viele Golfer unterschätzen anfangs die Bedeutung des Puttens und konzentrieren sich vor allem auf weite Abschläge. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass gerade auf dem Green viele Schläge gewonnen oder verloren werden. Selbst hervorragende Drives und präzise Annäherungen helfen nur wenig, wenn anschließend mehrere Putts benötigt werden.

Besonderheiten des Putters

Im Gegensatz zu anderen Golfschlägern besitzt der Putter nur sehr wenig Loft. Sein Ziel ist nicht, den Ball in die Luft zu schlagen, sondern ihn möglichst sauber und kontrolliert über die Oberfläche des Greens rollen zu lassen. Der Ball soll dabei ruhig anlaufen und eine gleichmäßige Rollbewegung entwickeln.

Putter unterscheiden sich deutlich in Form, Größe und Gewicht. Grundsätzlich gibt es zwei besonders bekannte Bauarten:

  • Blade-Putter: klassische, schmale Bauform mit direktem Schlaggefühl
  • Mallet-Putter: größerer Schlägerkopf mit mehr Stabilität und Fehlerverzeihung

Während Blade-Putter häufig von erfahrenen Spielern bevorzugt werden, bieten Mallet-Putter oft mehr Unterstützung bei der Ausrichtung und Stabilität des Schlags.

Darüber hinaus unterscheiden sich Putter unter anderem in:

  • Schaftlänge
  • Gewicht
  • Balance
  • Griffgröße
  • Ausrichtungshilfen auf dem Schlägerkopf

Diese Unterschiede beeinflussen das persönliche Schlaggefühl und die Kontrolle auf dem Green.

Die Bedeutung des Puttens auf dem Green

Das Putten gehört zu den wichtigsten und zugleich sensibelsten Bereichen im Golfspiel. Auf nahezu jedem Loch kommt der Putter zum Einsatz, häufig sogar mehrfach. Unabhängig davon, wie gut ein Abschlag oder ein Annäherungsschlag gelungen ist, entscheidet am Ende oft die Leistung auf dem Green über das tatsächliche Ergebnis. Ein Spieler kann hervorragende lange Schläge machen und dennoch viele zusätzliche Schläge verlieren, wenn das Putten unsicher oder unpräzise ist.

Gerade deshalb zeichnen sich gute Golfer nicht ausschließlich durch besonders weite Drives oder spektakuläre Schläge aus, sondern vor allem durch ihre Fähigkeit, auf dem Green konstant ruhig, präzise und kontrolliert zu spielen. Erfolgreiche Spieler beherrschen es, Distanzen richtig einzuschätzen, die Geschwindigkeit des Greens zu lesen und Putts mit der passenden Kombination aus Richtung und Tempo auszuführen. Häufig liegt der Unterschied zwischen einer durchschnittlichen und einer sehr guten Runde weniger im langen Spiel als vielmehr in der Anzahl der benötigten Putts.

Besonders im kurzen Bereich rund um das Loch zeigt sich die Qualität eines Golfers. Wer regelmäßig kurze Putts sicher verwandelt und lange Putts kontrolliert nahe an das Loch spielt, spart über eine gesamte Runde hinweg oft viele Schläge ein. Deshalb gilt das Putten im Golf nicht nur als technische Disziplin, sondern auch als wichtiger mentaler Faktor, der Konzentration, Gefühl und Selbstvertrauen erfordert.

Ein guter Putter hilft dabei:

  • die richtige Richtung des Balls zu kontrollieren
  • das Tempo des Putts korrekt einzuschätzen
  • Distanzen besser zu dosieren
  • möglichst wenige Putts pro Loch zu benötigen

Gerade die Kombination aus Richtung und Geschwindigkeit ist entscheidend. Ein Putt kann perfekt ausgerichtet sein – ist er jedoch zu schnell oder zu langsam gespielt, verfehlt der Ball trotzdem das Loch. Viele Schläge lassen sich allein durch besseres Putten einsparen. Deshalb investieren viele Golfer besonders viel Trainingszeit auf dem Green.

Technik und Gefühl beim Putten

Das Putten unterscheidet sich technisch deutlich von nahezu allen anderen Schlägen im Golf. Während bei langen Schlägen mit Driver oder Eisen häufig Kraft, Schwunggeschwindigkeit und Ballflug im Vordergrund stehen, geht es beim Putten vor allem um Präzision, Kontrolle und Gefühl. Die Bewegung beim Putten ist wesentlich kleiner, ruhiger und kontrollierter als ein klassischer Golfschwung. Ziel ist es nicht, den Ball in die Luft zu schlagen, sondern ihn sauber und gleichmäßig über das Green rollen zu lassen.

Besonders wichtig ist dabei das Gefühl für Distanz und Geschwindigkeit. Ein guter Putt hängt nicht nur davon ab, ob die Richtung stimmt, sondern auch davon, mit welchem Tempo der Ball gespielt wird. Selbst ein perfekt ausgerichteter Putt kann das Loch verfehlen, wenn der Ball zu schnell oder zu langsam gerollt wird. Spieler müssen deshalb lernen, die Länge eines Putts genau einzuschätzen und die Schlagstärke entsprechend anzupassen.

Auch die Technik spielt eine zentrale Rolle. Beim Putten kommt es auf eine stabile Körperhaltung, ruhige Hände und einen gleichmäßigen Bewegungsablauf an. Viele Golfer versuchen, den Putter wie ein Pendel zu bewegen, um möglichst konstant zu schlagen. Bereits kleine Bewegungen der Hände oder des Oberkörpers können die Richtung des Balls verändern und den Putt ungenau machen.

Darüber hinaus erfordert gutes Putten ein hohes Maß an Konzentration und Beobachtungsgabe. Spieler müssen die Oberfläche des Greens lesen und einschätzen, wie sich Neigungen, Unebenheiten oder die Geschwindigkeit des Rasens auf die Rollbahn des Balls auswirken. Gerade diese Kombination aus Technik, Gefühl und mentaler Stärke macht das Putten zu einer der anspruchsvollsten Disziplinen im Golf.

Wichtige Faktoren beim Putten sind:

  • eine stabile Körperhaltung
  • ruhige Handbewegungen
  • ein gleichmäßiger Pendelschwung
  • präzise Ausrichtung zur Ziellinie

Zusätzlich müssen Spieler lernen, das Green richtig zu lesen. Dabei werden Neigungen, Unebenheiten und die Geschwindigkeit des Rasens analysiert, um die ideale Puttlinie einzuschätzen.

Auswahl des richtigen Putters

Die Wahl des passenden Putters ist im Golf eine sehr individuelle Entscheidung und hängt stark vom persönlichen Spielstil, den technischen Vorlieben und dem eigenen Gefühl auf dem Green ab. Kaum ein anderer Schläger wird so subjektiv ausgewählt wie der Putter, da er nicht nur technisch funktionieren muss, sondern dem Spieler auch Vertrauen und Sicherheit vermitteln soll.

Unterschiedliche Golfer bevorzugen unterschiedliche Modelle, weil jeder Spieler eine eigene Art hat zu putten. Manche bevorzugen einen sehr direkten und klassischen Schlagstil mit viel Gefühl in den Händen, während andere mehr Wert auf Stabilität und Fehlerverzeihung legen. Genau deshalb gibt es Putter in zahlreichen Formen, Größen und Gewichtsklassen.

Besonders verbreitet sind zwei Grundtypen: der klassische Blade-Putter und der größere Mallet-Putter. Blade-Putter besitzen eine schmale, traditionelle Form und vermitteln vielen Spielern ein sehr direktes Schlaggefühl. Sie werden häufig von erfahrenen Golfern bevorzugt, die eine präzise Kontrolle über den Treffmoment suchen. Mallet-Putter hingegen verfügen über einen größeren Schlägerkopf, der mehr Stabilität bietet und kleine Fehler besser verzeiht. Viele Einsteiger oder Spieler mit einem ruhigeren Puttstil fühlen sich mit dieser Bauweise wohler.

Neben der Form spielen auch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Dazu gehören unter anderem:

  • die Länge des Schafts
  • das Gewicht des Putters
  • die Balance des Schlägerkopfs
  • die Größe und Form des Griffs
  • optische Ausrichtungshilfen auf dem Schlägerkopf

Diese Eigenschaften beeinflussen, wie stabil sich der Putter anfühlt, wie leicht sich die Schlagfläche ausrichten lässt und wie kontrolliert die Bewegung ausgeführt werden kann.

Auch das persönliche Gefühl beim Ansprechen des Balls ist entscheidend. Viele Golfer merken bereits nach wenigen Putts, ob ein Modell zu ihnen passt oder nicht. Ein Putter, der Vertrauen vermittelt und angenehm in der Bewegung liegt, kann sich positiv auf die Sicherheit und Konstanz auf dem Green auswirken.

Deshalb testen viele Spieler unterschiedliche Modelle ausführlich, bevor sie sich für einen Putter entscheiden. Gerade weil beim Putten oft Nuancen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden, kann der passende Putter einen großen Einfluss auf das gesamte Spielgefühl und letztlich auch auf den Score haben.

Bedeutung für Einsteiger

Für Einsteiger ist der Putter häufig einer der am einfachsten zu kontrollierenden Golfschläger, da beim Putten keine großen oder kraftvollen Schwungbewegungen notwendig sind. Im Vergleich zu langen Schlägen mit Driver oder Eisen wirkt die Bewegung zunächst deutlich ruhiger und einfacher. Trotzdem zeigt sich schnell, dass gutes Putten im Golf ein hohes Maß an Gefühl, Konzentration und Präzision erfordert.

Gerade Anfänger profitieren davon, frühzeitig Zeit in das Training auf dem Green zu investieren. Viele neue Golfer konzentrieren sich anfangs vor allem auf weite Abschläge und spektakuläre Schläge über große Distanzen. In der Praxis entstehen jedoch häufig die meisten zusätzlichen Schläge auf dem Green. Unsichere Putts, falsche Geschwindigkeiten oder Probleme beim Lesen der Puttlinie führen oft dazu, dass ein Loch mit deutlich mehr Schlägen beendet wird als eigentlich notwendig wäre.

Das Besondere am Putten ist, dass sich Fortschritte häufig schneller bemerkbar machen als in anderen Bereichen des Spiels. Da keine komplexen oder kraftintensiven Schwungbewegungen erforderlich sind, können Einsteiger relativ zügig ein Gefühl für Richtung, Tempo und Distanz entwickeln. Schon kleine Verbesserungen bei der Kontrolle des Putters wirken sich unmittelbar auf das Gesamtergebnis aus.

Wer lernt, kurze Putts sicher zu verwandeln und lange Putts kontrolliert nahe an das Loch zu spielen, spart oft bereits nach kurzer Zeit mehrere Schläge pro Runde ein. Dadurch wird das gesamte Spiel effizienter und erfolgreicher. Gleichzeitig stärkt gutes Putten das Selbstvertrauen auf dem Platz, da Spieler wissen, dass sie auch nach einem nicht perfekten Annäherungsschlag noch gute Chancen haben, ein solides Ergebnis zu erzielen.

Aus diesem Grund gilt das Training auf dem Green gerade für Anfänger als besonders wertvoll. Ein sicherer Umgang mit dem Putter bildet häufig die Grundlage für konstante Scores und langfristige Fortschritte im Golfspiel.

Zusammenfassung

Der Putter ist der spezielle Golfschläger für das Green und dient dazu, den Ball kontrolliert ins Loch zu rollen. Er besitzt nur wenig Loft und ist vollständig auf Präzision, Gefühl und Kontrolle ausgelegt. Da beim Golf auf nahezu jedem Loch geputtet wird, gehört der Putter zu den wichtigsten Schlägern überhaupt. Gute Putt-Technik und ein passender Putter können entscheidend dazu beitragen, Schläge einzusparen und bessere Ergebnisse zu erzielen.

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