Auf dem Weg zu meinem alten 15er Handicap – es ist einfach nur frustrierend!

8. März 2026

In dieser Podcast-Episode nehme ich euch wieder mit auf meine persönliche Reise zurück zu meinem alten Handicap. Nach über zehn Jahren Pause bin ich erst seit wenigen Wochen wieder aktiv im Golfsport – und merke sehr deutlich, wie anspruchsvoll der Weg zurück zu alter Form sein kann. Früher habe ich ein Handicap von 15 gespielt, heute bin ich bereits zufrieden, wenn ich mich in Richtung Handicap 30 bewege. In dieser Folge geht es daher weniger um Gespräche mit Gästen, sondern um eine ehrliche Momentaufnahme meiner eigenen Entwicklung: über Training, Frust auf der Driving Range, widersprüchliche Tipps aus dem Internet und die Frage, wie man wieder zu einem stabilen Golfschwung findet. Genau diese Erfahrungen möchte ich mit euch teilen, denn ich bin mir sicher, dass viele Golfer ähnliche Phasen kennen.

Mein Weg zurück zum Golfsport

Der Next Fairway Podcast soll für mich immer zwei Dinge verbinden: Gespräche mit spannenden Menschen aus dem Golfsport und gleichzeitig die Dokumentation meiner eigenen Reise zurück zu meinem früheren Spielniveau. Nachdem ich mehr als zehn Jahre pausiert habe, bin ich erst seit kurzer Zeit wieder regelmäßig auf dem Golfplatz aktiv. Damals spielte ich ein Handicap von 15 – heute ist das Ziel zunächst einmal deutlich bescheidener. Im Moment bin ich froh, wenn ich eine Runde auf einem Niveau spiele, das ungefähr einem Handicap von 30 entspricht.

Golf ist ein Sport, der einem sehr schnell zeigt, wie komplex er ist. Gleichzeitig lernt man auch eine gewisse Demut, weil selbst kleine technische Veränderungen große Auswirkungen haben können. Genau deshalb versuche ich aktuell, möglichst viel Zeit ins Training zu investieren.

Training auf der Range und erste Golfstunden

In den letzten Wochen habe ich wieder regelmäßig auf der Driving Range trainiert und bereits zwei Golfstunden genommen. Weitere Termine mit meinem Pro stehen bereits fest, denn ich merke sehr deutlich, dass mein Schwung im Moment noch sehr instabil ist.

Parallel dazu schaue ich mir viele Videos von Golf-Pros auf YouTube an. Dort gibt es unzählige Tipps und Trainingsmethoden, und jeder Trainer verfolgt seine eigene Philosophie, wenn es um Technik und Schwung geht. Auch mein eigener Pro arbeitet mit einem bestimmten Ansatz, der sich teilweise von den Inhalten unterscheidet, die man online findet. Genau hier beginnt allerdings auch ein Problem: Wenn man versucht, zu viele unterschiedliche Ansätze gleichzeitig umzusetzen, wird der eigene Bewegungsablauf schnell unruhig.

Der Moment, in dem plötzlich alles nach links ging

Ein besonders frustrierender Moment ist mir vor kurzem auf der Range passiert. Einige Tage bevor ich auf einem Golfplatz in Düsseldorf gespielt habe, bemerkte ich plötzlich, dass meine Schläge komplett nach links gingen. Dabei handelte es sich nicht um eine leichte Flugkurve oder einen typischen Draw – die Bälle flogen einfach geradeaus nach links.

Zunächst habe ich dem Ganzen nicht viel Bedeutung beigemessen und gedacht, dass es nur eine kurze Phase ist. Beim nächsten Training würde sich das bestimmt wieder legen. Doch genau das Gegenteil war der Fall. Auch auf dem Platz in Düsseldorf hatte ich dieses Problem weiterhin. Der Platz selbst war dabei gar nicht entscheidend – vielmehr wurde mir klar, dass ich mir offenbar eine Bewegung angewöhnt hatte, die in die falsche Richtung führt.

Zu viele Tipps können auch schaden

Rückblickend vermute ich, dass diese Schwierigkeiten auch damit zusammenhängen, dass ich versuche, zu viele unterschiedliche Tipps gleichzeitig umzusetzen. Wenn man Videos von verschiedenen Pros anschaut, bekommt man ständig neue Ideen: eine andere Griffhaltung, eine andere Bewegung im Rückschwung oder eine veränderte Position im Treffmoment.

Das Problem dabei ist, dass am Ende keine Bewegung mehr wirklich gleich ist. Der Schwung verliert seine Stabilität, weil ständig neue Elemente eingebaut werden. Genau deshalb bin ich sehr froh, dass ich am Montag wieder eine Stunde bei meinem Pro habe. Dort kann ich hoffentlich gemeinsam analysieren, wo der Fehler liegt und wie ich meinen Schwung wieder stabilisieren kann.

Konstanz statt perfekter Technik

Ein Gedanke hat mich in diesem Zusammenhang besonders beschäftigt. In einem Video hat der Golf-Pro Christian Heuberger einen sehr wichtigen Punkt angesprochen. Er sagte, dass es im Golf nicht darum geht, den perfekten Schwung zu haben. Viel wichtiger ist ein Schwung, der konstant funktioniert und zuverlässig Ergebnisse liefert.

Selbst auf der Tour sieht man Spieler, deren Technik nicht immer perfekt aussieht. Entscheidend ist, dass sie ihre Bewegung immer wieder reproduzieren können. Genau dieser Gedanke hat mir noch einmal deutlich gemacht, worauf ich mich jetzt konzentrieren sollte: nicht auf immer neue technische Details, sondern auf einen Schwung, der stabil ist und den ich konsequent wiederholen kann.

Neue Ziele im Club und erste Turniere

Parallel zum Training möchte ich auch stärker ins Clubleben einsteigen. Ich bin erst vor kurzem Mitglied in einem neuen Golfclub geworden und nehme daher auch an Trainingsangeboten teil, die in kleinen Gruppen stattfinden. Das ist nicht nur eine gute Möglichkeit, weiter zu trainieren, sondern auch, um andere Mitglieder kennenzulernen.

Ein besonderes Ziel ist für mich der sogenannte Newcomer Cup, der im Club angeboten wird. Ab Mai plane ich, dort meine ersten vorgabewirksamen Turniere zu spielen. Das wird sicher eine spannende Erfahrung, weil Turniere immer eine andere Dynamik haben als eine normale Runde.

Wenn selbst der Driver zur Herausforderung wird

Besonders deutlich merke ich meine aktuellen Probleme beim Spiel mit den längeren Schlägern. Wenn der grundlegende Schwung noch nicht stabil ist, wird es mit Hölzern oder dem Driver schnell schwierig.

Gelegentlich gelingt zwar ein guter Schlag, aber insgesamt bin ich mit den Ergebnissen im Moment noch nicht zufrieden. Die letzten beiden Trainingseinheiten waren sogar eher frustrierend. Heute war ich noch einmal auf der Range, um weiter zu üben – allerdings ohne wirkliche Verbesserung. Genau deshalb hoffe ich, dass die nächste Stunde mit meinem Pro den entscheidenden Impuls bringt.

Trotz aller Schwierigkeiten gehört diese Phase einfach zur Entwicklung dazu. Mein Ziel bleibt weiterhin klar: Schritt für Schritt wieder zu einem stabilen Spiel zu finden und irgendwann mein früheres Handicap zu erreichen.

Es geht weiter, ich werde in den kommenden Wochen einiges an Trainingsstunden nehmen und meinen Schwung hoffentlich wiederfinden und sogar verbessern. Es gibt heutzutage mehr Möglichkeiten als damals.

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